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ERSCHIENEN: Allergien durch arzneiliche Zubereitungen von Heilpflanzen

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Zum Inhalt:
Die Therapie mit Pflanzen und Pflanzenextrakten blickt auf eine Jahrtausende lange Geschichte zurück. Über die allergieinduzierende Eigenschaften wußte man früher wenig Konkretes, ahnte jedoch bereits etwas von einer individuellen, spezifischen Überempfindlichkeit, die man mit dem Begriff Idiosynkrasie zu charakterisieren versuchte. Angesichts der in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts einsetzenden Rückbesinnung auf die heilenden und kosmetischen Wirkungen der Pflanzen, erscheint es ratsam, auch den durch Phyto-pharmaka ausgelösten allergischen Reaktionen erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. In gleicher Weise wie moderne pharmazeutische Produkte weisen auch viele pflanzliche Arzneimittel Nebenwirkungen auf, die aber häufig ignoriert oder sogar bewußt negiert werden.
Das vorliegende Werk beschreibt in zwei Teilen 48 bzw. 49 Pflanzen mit allergieinduzierenden Eigenschaften. Während die Strukturen der Kontaktallergene bei der Allergie vom Spättyp weitgehend bekannt sind, liegen zu den allergischen Reaktionen vom Frühtyp (Allergie vom Soforttyp) vorwiegend Beschreibungen der Symptome vor. Nur wenige Antigene vom Reaktionstyp der Sofortallergie konnten bisher identifiziert werden. Der größte Teil der hochmolekularen Pflanzeninhaltsstoffe harrt noch seiner strukturellen Aufklärung. Nach einer kurzen Besprechung der therapeutischen Indikationen, Wirkung der Pflanze auf die Haut und Schleimhaut und Nennung der bisher bekannten Inhaltsstoffe wird auf die Häufigkeit der verursachten allergischen Reaktionen und das Sensibilisierungsvermögen der Inhaltsstoffe eingegangen. Den größten Raum nimmt die Beschreibung dokumentierter Fälle unter Einbeziehung bisher unveröffentlichter Beobachtungen ein. Die umfangreichen Literaturverzeichnisse der beiden Teile (1284 Zitate) berücksichtigen auch Originalarbeiten aus dem osteuropäischen Raum, China und Japan.

Autor: Prof. Dr. Hausen
Datum: 26.11.2004

Titelblatt (3.34 MB)

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