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Aufnahme von Phytos in die Ausnahmeliste

Beschluss der "Ausnahme-Liste" rezeptfreier Arzneimittel (Generalklausel für homöopathische und anthroposophische Arzneimittel)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat in einer Pressekonferenz die am 16.03.2004 getroffene Entscheidung über die "Ausnahme-Liste" rezeptfreier Arzneimittel für insgesamt 36 indikationsbezogene Substanzen bekannt gegeben.

Nach einer ersten Überprüfung enthält die beschlossene "Ausnahme-Liste" gegenüber der im Dezember 2003 vorgelegten Entwurfsliste weitere Positionen (chemisch-definierte Wirkstoffe, mit starken Einschränkungen) sowie die folgenden pflanzlichen Wirkstoff-/Indikationskombinationen:

• Johanniskraut zur Behandlung mittelschwerer Depressionen (bereits in Entwurfsliste vorgesehen)• Mistel zur Behandlung von Krebserkrankungen• Flohsamenschalen bei Morbus Crohn• Ginkgo biloba zur Behandlung der Demenz
Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses wird nun dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) zur Prüfung vorgelegt.

Vorbehaltlich einer rechtzeitigen Genehmigung
durch das BMGS soll die "Ausnahme-Liste" nach Bekanntmachung im Bundesanzeiger am 31. März
2004 in Kraft treten.


16.03.2004

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